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Zeittafel
Die Rheindahlener Geschichte im Zeitraffer von der Steinzeit bis Heute

 
   
   
   
ca. 600.000 v. Chr.
Funde aus den Ziegeleigruben Dahmen und Dreesen belegen:
Rheindahlen ist einer der bedeutendsten Fundorte in Europa
   
ca. 150.000 v. Chr.
Der Faustkeil wurde als Werkzeug geschaffen
 - heute steht er vergrößert und in Bronze gegossen als Denkmal in Rheindahlen.
   
700 v. Chr.
In der Nähe des Kamphofes in Merreter entsteht eine keltische Siedlung.  
   
2. Jahrhundert
Römer hinterlassen das älteste schriftliche Dokument unserer Gegend- den Matronenstein.  
   
7. bis 9. Jahrhundert  
Viele unserer heutigen Ortsnamen entstehen in dieser Zeit.  
   
867 oder 1188  
Erste urkundliche Erwähnung Dalens - hier streiten die Historiker.  
   
 1200  
   
12. Jahrhundert  
Die erste steinerne St. Helena Kirche wird gebaut - der alte Turm steht noch heute.
   
 1300  
   
1320  
Die Burg Gripekoven wird gebaut.
   
1354
Die Burg Gripekoven wird geschleift und vollständig zerstört. Aber Reste sind noch bis ins 20. Jahrhundert sichtbar.
   
1354
Dalen erhält Stadtrecht in Form eines „Freibriefes".
   
bis 1388
Dalen wird mit Mauern, Türmen und Toren befestigt.
   
 1400  
   
14. Januar 1401  
Auf einer Urkunde mit vorgenanntem Datum wird Gerkenroide (Gerkerath) erstmals erwähnt. Weitere Fakten lassen aber vermuten, das dieser Ortsteil aber über 1000 Jahre alt ist.  
   
14./15. Jahrhundert
Landwehren werden rund um Dalen zum Schutz gegen Gesindel und Plünderer angelegt.  
   
1433  
Das Kloster St. Katharina wird zum ersten Mal erwähnt.
   
Mitte 15. Jahrhundert  
Eine erste Schule wird eingerichtet - zunächst nur für Jungen.  
   
1452  
Genhodder wird in einer Urkunde des ehemaligen, vornehmen adligen Damenstiftes "St. Maria im Kapitol" zu Köln erwähnt. Der Name stammt aus dem Mittelalter und bezeichnet den höher (in dem Hoidder-nre) gelegenen kleinen Ort.
   
1468
Die Vollmühle in Gatzweiler wird erstmals erwähnt - sie existiert noch heute.
   
 1500  
   
1517
Die neue gotische St. Helena Kirche wird fertig gestellt.
   
1568  
Schlacht auf der Dahlener Heide.
Die Spanier schlagen vernichtend ein Heer Wilhelms von Oranien.
   
24. Oktober 1574  
Die erste reformierte Gemeinde in Dahlen wird, obwohl sie schon länger bestand,  nachweislich urkundlich erstmalig genannt.  
   
 1600  
   
1622  
Das Predigthaus auf dem Wendelengut am Mühlentor wird von den spanischen Besetzern zerstört - Ende der reformierten Gemeinde.  
   
1635-1637  
Die Pest und die Ruhr wüten in Dahlen und rafft stellenweise ein drittel der Einwohner dahin. Für die Kranken werden die sieben Fußfälle außerhalb der Stadtmauer errichtet.
   
05. Juni 1647
Ein verheerender Brand zerstört die Stadt Dahlen. Auch die gotische Kirche brannte bis auf die Umfassungsmauern nieder. Nur an der Wickratherstraße, Ecke Suitbertgasse, blieb ein einziges Haus unversehrt.














Foto: 575 Jahre St. Helena Schützenbruderschaft Rheindahlen und Kirchspiel e.V.
   
1659
Erst nach einer großzügigen Spende durch den Gladbacher Abt Petrus Sibenius, einem geborenen Rheindahlener, ist man in der Lage, die durch den Stadtbrand 1647 zerstörte Schule neu aufzubauen.  
   
1666
Erst jetzt ist die Kirche nach dem Brand wieder hergerichtet.  
   
1667  
Der Zimmermann von Dahlen wird öffentlich enthauptet.
   
1674  
Der Vogt Peter Pang ersticht einen jungen Flachsbauern.
   
1693
Das Kloster brennt abermals teilweise ab - wird aber wieder hergestellt.
   
 1700  
   
1733  
Die Gerkerather Mühle erhält ihre endgültige Form - sie existiert noch heute.
   
1747  
Die Schriefersmühle an der ehemaligen Rue de Aix la Chapelle (heute B 57) wird gebaut.
   
1771  
Der Kamphof in Merreter erhält seinen Namen.
   
ab 1780  
In diesem Jahr beginnt man, mit seltener Genauigkeit Türme, Mauern und Tore der alten Stadtbefestigung abzureißen. Die Reste der Stadtmauer in der St. Peter Straße blieben nur erhalten, weil die Mauer Teil der Häuser geworden war. Ab 1804 heißt es: Jetzt liegt die Stadt offen.  
   
08. Oktober 1794  
Einmarsch der napoleonischen Truppen - Dahlen wird französisch.  
   
1794  
Dahlen ist ein bedeutender Knotenpunkt der Post.
   
1794  
Bis zu diesem Jahr wurde vor dem Turm der alten Kirche beerdigt. Das letzte Begräbnis war hier am 25. Mai 1874. Der Friedhof wurde von der Kirche zum außerhalb gelegenen 2.Friedhof an der Ecke Mühlentor verlegt.   Heute befindet sich dort die Einmündung vom Kreisverkehr in die Erkelenzer Strasse. Nicht weit von der Kirche entfernt befand sich innerhalb der Klostermauern der Friedhof des Franziskanerinnenklosters. Hier wurden auch Wohltäter des Klosters bestattet. Nach Aufhebung des Klosters im Jahr 1802 wurde er Pfarrgarten und ist heute überbaut.
   
1797
Dahlen wird Mairie (Bürgermeisterei) im Canton Odenkirchen.
   
 1800  
   
25. August 1802
Das Kloster wird aufgehoben -
Kirchengüter werden verstaatlicht.
   
1808
Der "Böhmerwald" wird von Maximilian Friedrich von Weyhe angelegt. Noch heute ist diese Stelle den älteren Rheindahlenern unter diesem Namen bekannt. Der kleine Park gehörte zum Böhmer Hof, der an der Ecke Wickrather - Ecke Marktstraße lag. Daher erklärt sich auch sein Name.
   
24. April 1816
Dahlen wird preußisch und gehört nun zum Kreis Gladbach. Die Stadt Dahlen bildet mit dem Kirchspiel eine Bürgermeisterei, verliert dabei aber die beiden Dörfer Venrath und Grambusch.
   
1830  
Ein neues großes Schulgebäude wird errichtet.
   
1836  
König Friedrich Wilhelm IV kehrt bei einer Durchreise durch Rheindahlen bei seinem Schulfreund August Lohde ein, der zu dieser Zeit die Löwen-Apotheke betreibt.  
   
1843/1844  
Die Chaussee von Dahlen nach Rheydt wird ausgebaut.  
   
1. Mai 1843
In Günhoven wird zunächst in einem privaten Gebäude und ab dem Jahr 1857 in dem neu errichteten Schulgebäude an der Rheydter Landstraße (heute Stadtwaldstraße) unterrichtet. Im Laufe der Jahrzehnte wurde das Schulgebäude mehrfach erweitert.
   
Nacht vom 30. zum 31. Juli 1844  
Ein Teil des alten Klosters, welches als Schule und Lehrerwohnung dient, stürzt ein und muss abgerissen werden.  
   
1846  
Während der Ruhr-Epedemie erkranken von 5133 Dahlener Einwohnern 329, meist Kleinkinder oder Alte, und 87 sterben daran.  
   
12. November 1852  
Dahlen wird zum Bahnhof Wickrath durch einen Pferdebus erstmals mit einer Bahnlinie verbunden.  
   
01. Januar 1855  
Gründung der Städtischen Sparkasse Dahlen (heute Stadtsparkasse Mönchengladbach) zum Zwecke, den weniger bemittelten Einwohnern Gelegenheit zu geben, ihre Ersparnisse zinsbar und zugleich sicher unterzubringen, den Wohlhabenden selbst und der Kommune die Möglichkeit zu geben, kleine Kapitalien vorübergehend nutzbar zu machen sowie den Gemeindemitgliedern Darlehen zu gewähren.
   
1856  
Sittard wird Schulbezirk und bekommt eine eigene Schule.
   
09. Dezember 1860  
Der Friedhof Am Mühlentor wird wiederrum zu klein und er wird abermals zum jetzigen alten Friedhof an der Ecke Broicher/Hardterstrasse verlegt. Dort wird bis 1958 beerdigt. Der Friedhof am Mühlentor wird um 1890 eingeebnet und zu einer gärtnerischen Anlage umgestaltet. Nach dem Bau der Umgehungsstraße nach Erkelenz im Jahr 1928 entstand unter den erhaltenden Buchen ein kleiner Kinderspielplatz.
   
Januar 1860  
Die ersten Petroleum-Straßenlaternen in der Stadt Dahlen. 1899 wurden sie an die Gasversorgung und ab 1906 an die Stromversorgung angeschlossen.
   
1861  
Die erste zaghafte Industrieansiedlung.  
   
1863/1864  
Die Chaussee von Odenkirchen über Wickrath und Dahlen nach Dülken wird ausgebaut.  
   
19. November 1863  
Bürgermeister Nicodem gründet das landwirtschaftliche Casino, eine Weiterbildungsanstalt für Landwirte.  
   
10. Juni 1865
Dahlen erhält das erste katholische Krankenhaus, welches im Jahr 1888 einen Erweiterungsbau erhält, in dem sich auch eine Kapelle mit einem Altärchen befindet.
   
1866  
Die erste Zeitung in Dahlen „Der Botschafter zwischen Rhein und Maas" in der Druckerei und dem Verlag von Jakob Wehren gedruckt. Ihr Nachfolger war die „Rheindahlener Zeitung", Druck und Verlag bei der Firma Kirchbaum in Rheydt. Ab 1902 gab Anton Reuter wieder eine in Rheindahlen gedruckte Zeitung heraus, das "Rheindahlener Volksblatt".  
   
07. August 1870
Oberpfarrer Gerhard Schümmer und die Rheindahlener Gemeinde weihen am “Dörnchen” zu Ehren der Schmerzhaften Mutter Gottes einen Marienbildstock  ein.
   
1871
Volkszählung - viele leben an der Armutsgrenze.  
   
1873
Gründung der KG Potz Op, der ältesten Karnevalsgesellschaft Rheindahlen.
   
1877  
Freiwillige Feuerwehren gründen sich - zuerst in Günhoven, dann in Rheindahlen und darauf im Laufe der folgenden Jahre auch in anderen Ortsteilen.  
   
29. Januar 1878  
Königlicher Erlass: aus Dahlen wird Rheindahlen.  
   
15. Februar 1879  
Die Bahnstrecke  mit dem Bahnhof Rheindahlen und den Haltepunkten Günhoven und Genhausen wird in Betrieb genommen. Dies ermöglicht ein wirtschaftliches Wiederaufblühen.  
   
01. Juni 1883
Gründung des Turnvereins Rheindahlen (TVR).
   
1885
Die 1865 eröffnete Höhere Schule wird geschlossen, da der Rektor einer unheilbaren Krankheit verfiel und nur noch wenige Schüler sie besuchten und die weiterführenden Schulen in Rheydt und M.Gladbach durch die neue Bahnverbindung leichter zu erreichen waren.
   
01. September 1886  
Im einstigen Klostergebäude wird die erste Kinderbewahrschule eingerichtet.  
   
1889  
Die Rheindahlener Textilwerke werden gebaut. Heute sind sie Teil des Industriehofes an der Hardter Straße.
   
1890  
Die Anfänge des Kappeslandes.
   
1895/1896  
Der II. Judenfriedhof an der Hardterstraße gegenüber vom Städtischen Friedhof aus dem Jahre 1860 wird eingerichtet. Die ältesten Grabsteine aus dem Jahr 1871 stammen demnach wahrscheinlich vom früherem Judenfriedhof an einem Seitenweg der Mennrather Straße (nähe Wasserturm), der einigen älteren Rheindahlenern noch als „Jüddeberg“ bekannt ist. Im Zuge der Flurbereinigung von 1954 wurde dieser Hügel eingeebnet und ist heute bebaut.
   
1895  
In diesem Jahr wurde von der königlich preußischen Landesaufnahme rechts neben dem Hauptportal der alten Kirche ein Messpunkt angebracht. Der Name dieser Organisationseinheit und die Jahreszahl in römischen Ziffern sind in die Vermessungsmarke eingegossen. Der Meßpunkt liegt exakt 25,366 km östlich vom 6. östlichen Längengrad, welcher etwa durch Roermond verläuft und 5.668,130km nördlich vom Äquator. Die Höhe des Punktes über Normalnull beträgt 72,744 Meter. Genauer kann man die Lage von Rheindahlen nicht bestimmen, und Dank dieses Meßpunktes wissen wir genau, wo wir in der Welt zu finden sind!






















Textauszug aus Festschrift "Rheindahlen 650 Jahre"
   
1899  
Rheindahlen wird an die Gasversorgung angeschlossen.  
   
 1900  
   
1900  
Bis zum Abriss des Krankenhauses an der Helenastraße 1910 zur Erweiterung der Kirche befand sich hier auch die Garage für Pumpenwagen und Mannschaftswagen der Feuerwehr.
12. November 1901
Der Grundstein für ein neues Rathaus an der Ecke Plektrudisstraße-Am Mühlentor wird gelegt.
   
1905  
Die erste elektrische Straßenbahn in Rheindahlen - die Linie 4 von Rheydt.
Am 26.03.1905 wurde die Strecke von Rheydt-Morr bis Genhülsen und am 03.11.1905 weiter bis zum alten Rathaus von Rheindahlen an der Plektrudisstraße eröffnet.
   
03. Juni 1905  
Grundsteinlegung der Firma W. Dilthey & Co. an der Broicherstraße.
   
1905  
Broich baut eine eigene Kirche. Die Grundsteinlegung war im Jahre 1904, die Kirche wurde 1905 fertig gestellt und am 28. Januar 1906 geweiht.
   
1906  
Hinter der St. Rochus Kirche in Broich wird ein Friedhof errichtet, welcher im Jahr 1927 vergrößert wird.
   
1907  
Die erste Brücke über die Staatsbahn Rheydt-Dalheim zwischen Günhoven und Genhülsen wird in Betrieb genommen. Vorher mußte die Bahnlinie über einen Bahnübergang gequert werden. Der "Bahneberg" in Günhoven Anfang 20.Jahrhundert.
   
1908  
Oberpfarrer Pauen gründet eine Baugenossenschaft zur Erweiterung der St.Helena Kirche.
   
24. Oktober 1909
Die Provinzial-Fürsorge-Anstalt wird eingeweiht.
   
27. November 1909  
Rheindahlen bekommt ein Straßen-bahndepot  und die Linie 7 verbindet den Ort mit M.Gladbach. Zuvor wurde schon am 24.10.1909 die Strecke von Holt Pfingsgraben bis zum Eingang der Provinzial-Fürsorge-Anstalt in Betrieb genommen, welche am selben Tag eingeweiht wurde.
   
12. Juni 1910  
Eröffnung des Steigerturms nebst Spritzenhaus am Ende des Schulhofs an der Helenastraße. Für den Bau des neuen Altenheims mußte das Gebäude in den 70ern weichen.
   
01. Juli 1910  
Das neue Krankenhaus am Südwall wird feierlich eröffnet.
   
1911
Der Flugplatz auf der Holter Heide entsteht und wird mit einem Flugtag eröffnet.  
   
um 1914  
Dort, wo heute das Hochhaus an der Hohe Straße steht, befand sich zur Wende in das 20. Jahrhundert das Tannenwäldchen Freudenthal. Die nach dem ausbaggern mit Tannen bepflanzte Sandgrube war für Jung und Alt ein beliebtes Ausflugsziel. Nachdem das Tannenwäldchen abgeholzt und eine Zeit lang brach lag, wurde die Grube als Mülldeponie genutzt und später zugeschüttet. Aber vielen älteren Rheindahlener Bürgern ist es bis heute im Gedächnis geblieben.
   
25. Februar 1914  
Nach Feststellung des Kreisarztes, daß von 16 Brunnen, die er in Rheindahlen untersucht habe, nur einer einwandfreies Wasser geliefert habe, kam man zu der Entscheidung, das Wasserwerk mit Wasserturm an der Mennratherstraße zu bauen und nahm es 1914 in Betrieb.
Heute beherbergt der Turm das Archäologische Museum.
 
   
30. Mai 1915  
Die neue (heutige) St. Helena-Kirche wird eingeweiht.
   
1915  
Einmarsch der belgischen Besatzung.
   
1919  
Der Sportclub SC Rheindahlen e.V. wird gegründet. Der Rheindahlener Sportclub wird gegründet. Der Sportplatz befand sich an der Stadtwaldstraße schräg gegenüber der heutigen Tankstelle.
   
21. April 1921  
Rheindahlen wird nach München-Gladbach eingemeindet.  
   
1924  
Der Stadt- und Landbote aus dem Verlag A. Reuter erscheint zum ersten Mal.  
   
1925  
Gründung des Spar- und Darlehnskassen-Vereins (heute Volksbank).  
   
Januar 1926  
Die Rheindahlener Lederwerke
Pelzer, Schneider & Co. KG an der Gladbacherstrasse brennen nieder, werden aber wieder aufgebaut.
 
   
1928  
Um die enge Ortsmitte vom steigenden Verkehr zu entlasten, wird die Chaussee Aachen -  Krefeld am westlichen Stadtrand vorbeigeführt. (die heutige Erkelenzerstraße)  
   
1928  
Der 4. Friedhof wird an der Hardterstrasse im Gerkeratherfeld angelegt.
   
1929  
Für den Schulbezirk Gerkerath mit insgesamt 900 Einwohnern errichtete die Stadt M.Gladbach 1929 eine moderne katholische Volksschule.
   
1930  
Die Siedlung an der "Dahlener Heide" entsteht.  
   
24. März 1930  
Die Rheindahlener Lederwerke
Pelzer, Schneider & Co. KG an der Gladbacherstrasse brennen erneut nieder und werden darauf hin nicht mehr aufgebaut. 80 Beschäftigte verloren dadurch ihren Arbeitsplatz.
 
   
07. Januar 1933  
Die Rheindahlener Textilwerke gehen in Konkurs.
Kurze Zeit später schließt auch die Textilfabrik Müller & Hager für immer ihre Pforten.
   
1934-1939  
Der aus Rheindahlen stammende  Künstler Will Sommer schafft aus eichenen Balken der Schriefersmühle die Krippe für St. Helena . Rheindahlener Bürger stehen hierfür Modell.  
   
15. Dezember 1936  
An der Herbert-Howahrde-Straße, die am 11.08.1945 ihren heutigen Namen Max Reger-Straße bekam, wird ab Herbst 1933 eine neue Schule  gebaut - sie erhält bei ihrer Einweihung am 15.12.1936 den Namen "Adolf-Hitler-Schule".  
   
August 1937  
Mennrath baut eine neue Kapelle.  
   
März 1938  
Die NSKK Motorsportschule wird eingerichtet.
Heute befindet sich dort die
Zentrale Militärkraftfahrstelle ZMK der Bundeswehr.

Bericht über die ZMK in der Rheinischen Post.
 
   
1942  
Die jüdische Gemeinde in Rheindahlen wird ausgelöscht.  
   
31. August 1943  
Bei einer Bombardierung in den frühen Morgenstunden werden die Ortschaft Günhoven, Voosen und Genhülsen stark mitgenommen und dabei stellenweise stark zerstört.
   
25. Februar 1945
Bombeninferno - am 25. Februar wird Rheindahlen in nur 40 Sekunden zerstört.
Einen Bericht über den Bombenangriff und über die Tage danach, teilweise von Zeitzeugen aufgezeichnet, findet man hier
   
1945
Am 27. Februar marschiert amerikanisches Militär ein.
 
   
03. Dezember 1945
Das Datum der Zerstörung wird zum Gedenktag erklärt.  
   
1946  
Der Wiederaufbau beginnt nach großzügigen Plänen.
   
1947  
Wilhelm Stoffels ist erster Bezirksvorsteher  
   
1949  
Das ehemalige Kirchspiel Rheindahlen wird aufgelöst.  
   
13. Juli 1949  
In der Wyenhütte wird ein neuer Bildstock zu Ehren des Heiligen Antonius eingeweiht.
   
22. Januar 1951  
Die Strassenbahnline von Rheydt fährt nur noch bis zum Südwall, der Rest bis zur Endhaltestelle auf der Plektrudisstraße musste wegen Betriebsunsicherheit stillgelegt werden.  
   
3. Juni 1951  
Der evangelische Gemeindesaal an der Mennrather Straße 25 wird errichtet und seiner Bestimmung übergeben.
   
17. Mai 1952  
Die O-Bus Verbindung zwischen Rheydt und Rheindahlen wird eröffnet und gleichzeitig die Straßenbahn eingestellt.
Die Straßenbahn verkehrte bis 17.5.1952 Betriebsschluß, am Sonntag 18.5.1952 nahmen die Obusse den Linienverkehr auf.
 
   
31. August 1952  
Die neu gebaute Kirche in Günhoven wird eingeweiht.
   
11.-20. September 1954  
Die 600-Jahr-Feier ist ein grandioses Fest. Ganz Rheindahlen feiert.
   
1954
Das Hauptquartier JHQ wird in Rekordzeit gebaut.
   
1954  
Die Bahnbrücke zwischen Günhoven und Genhülsen wird nach Verbreiterung der Stadtwaldstraße neu gebaut und danach wird der alte "Bahneberg" abgebrochen.

Bericht der RP vom 20.August 1954
Rechts der alte "Bahneberg" wobei links schon die neue Trasse aufgeschüttet wird.













             Foto: RP 1954
   
1955
Die neue Bezirksverwaltungsstelle wird eingeweiht und nimmt ihren Dienst auf.
   
1955
Der Wasserturm stellt seinen Betrieb ein. Als Wahrzeichen bleibt er aber erhalten.
   
Mai 1956  
In Rheindahlen wird wieder in einem Saal gefeiert - Haus Hempel wird eröffnet.
   
November 1958  
In den letzten Tagen des Monats November wurde mit dem Bau der südlichen Umgehungsstrasse um Rheindahlen von der Stadtwaldstrasse über die Mennrather Strasse zur Erkelenzer Strasse begonnen.  
   
16. Oktober 1959
Die katholischen Volksschule an der Max-Reger Straße erhält eine Turnhalle.
   
1959
Das Siedlungsgebiet „Grotherather Berg“ entsteht.  
   
1961  
Die ersten Kinder gehen in den neuen St. Helena Kindergarten am Südwall, der an der Stelle des alten Kindergartengebäudes neben der ehemaligen Turnhalle entstanden ist. Der jetzige Singsaal ist Teil dieses alten Kindergartens.







Bilder von 50 Jahre Kindergarten St. Helena in Rheindahlen, großes Jubiläumsfest mit den Showtrompeten Odenkirchen am 10. Juli 2011
.


   
15. Januar 1961  
Die letzte Straßenbahn der Line 7 fährt von Rheindahlen nach Holt.  
   
Mai 1961
Auf dem "neuen Friedhof" im Gerkerather Feld wird die neue Friedhofskapelle und Leichenhalle eingeweiht.














   
Juni 1961  
Oberpfarrer Micke weiht das Jugendheim am Südwall ein.















Bericht über die Einweihung im SL 09/2005


   
Juni 1962
Nachdem schon im Jahr 1954 eine Turnhalle errichtet wurde wird in diesem Jahr das  im Garten der alten Schule neu gebaute Schulgebäude eingeweiht.
Zusätzlich entsteht an der Stadtwaldstraße ein Doppelwohnhaus für Hauptlehrer und Hausmeister. Danach wurde das alte Schulgebäude abgerissen.

Zur Hompage der KGS Günhoven.
   
26. Mai 1962
Um 23.16 Uhr hält zum letzten mal fahrplanmäßig ein Zug am Haltepunkt Günhoven. Wenig später wurde auch das zweite Gleis von Rheindahlen nach Rheydt demontiert.














Foto: RP 27.03.1962
   
29. Juli 1962  
Dorthausen weiht seine neu errichtete Kirche ein.
   
1962-1969  
Sieben neue Schulen werden gebaut.
   
1965
Durch Rheindahlen zieht der erste Internationale Kinderkarnevalszug nach dem Krieg.
   
1966  
Das Krankenhaus wird um das Schwesternwohnheim erweitert.  
   
30. März 1972  
Der O-Bus Betrieb zwischen Rheydt und Rheindahlen wird durch Dieselbusse ersetzt.  
   
1972  
Der neue große Marktplatz, die Tiefgarage und das Gebäude der Stadtsparkasse werden gebaut.
   
1973  
Die aus dem 18. Jahrhundert stammende Schmiede muss der Ortskernsanierung weichen.
   
27. Oktober 1973
Einweihung des neuen Feuerwehr-gebäudes, verbunden mit einem Wohnhaus, an der  Max-Reger Straße (heute Andreas Bornes Straße). Im Jahr 2003 wurde das Gebäude um einen Stellplatz für ein drittes Fahrzeug erweitert.
   
1975  
Rheindahlen ist der flächenmäßig größte Stadtbezirk von Mönchengladbach.
   
1975  
Das Schwimmbad an der Geusenstraße wird gebaut.
   
13. April 1975  
Der evangelische Kindergarten im ev. Gemeindezentrum wird eingeweiht.
   
August 1975  
Der erste Bauabschnitt des neuen  Schulzentrums mit Ortsbücherei und Großturnhalle wird eingeweiht.






Festschriften des Gym. Rheindahlen 1969-1994
1969-2009
   
1976  
Der Springbrunnen am Marktplatz, liebevoll von vielen auch Pferdetränke genannt, sprudelt zum ersten Mal.
   
11. Juni 1976  
Im Zentrum von Rheindahlen werden das Altenheim und die Altenwohnungen fertig gestellt.
   
Oktober 1975  
Das Wasserwerk in Gatzweiler wird eröffnet. Wasserwerk Gatzweiler
   
1977  
Der Wochenmarkt am Freitag wird wieder eingeführt.  
   
1977  
Die Beeckerstrasse wird von der Kirche bis zur Mühlenwallstraße zur Fußgängerzone.
   
04. September 1977  
Die Skulptur "Kappesbur" wird auf dem Marktplatz vor der St. Helena-Kirche aufgestellt und eingeweiht.
   
1979  
Der letzte Bauabschnitt der Bezirksportanlage wird fertig gestellt.
   
1979  
Industriebetriebe siedeln sich an der Erkelenzerstraße an.  
   
18. Juli 1981  
Die neu gestaltete St-Peter Straße wird feierlich eingeweiht und unter Denkmalschutz gestellt.
   
April 1982  
 Die Hydrologische Forschungsstation wird auf dem Gelände des Wasserturms errichtet.
   
01. Juni 1982  
'Bad Rheindahlen'
- Im Kurhaus wird  in Schlempe gebadet.
   
06. November 1983
Einweihung des Gemeindezentrums der evangelischen Martin-Luther Gemeinde am Südwall 32.
   
16. Januar 1984  
Das 'Kino Nießen' wurde abgerissen, der Neubau der Volksbank entsteht und wird eingeweiht.
   
Juli 1985
Der Stadt & Landbote erscheint wieder in Rheindahlen.
   
03. Juli 1986  
Flugzeugabsturz in der Nähe von Rheindahlen.
Nahe der Schriefersmühle zerschellt beim Landeanflug auf Wildenrath eine Phantom der RAF.
Die Besatzung, Flg. Off. R. Walters-Morgan und Flt. LTC. V.J. Heames, konnte sich mit dem Schleudersitz retten.














Foto: RP 04.07.1986
   
23. März 1987
Im JHQ explodiert bei einem Attentat eine Autobombe. Seit dem sind die Sicherheitsvorkehrungen um ein vielfaches erhöht worden.
   
1989  
Weitere Grossindustrie mit über 500 Arbeitnehmern nimmt ihren Betrieb im Industriegebiet an der Erkelenzerstraße auf.
   
25. März 1990  

Die Martin-Luther Kirche  am Südwall erhält ihre Glocken, welche nach den drei tragenden Säulen des christlichen Glaubens geweiht werden:
GLAUBE, HOFFNUNG, LIEBE.

   
1990  
Der Fernmeldeturm an der Gladbacherstraße wird aufgebaut.
   
11. Oktober 1991
Die letzten Ordensschwestern der Cellitinnen verlassen das Krankenhaus Rheindahlen. 
























Foto: RP Archiv tressat
   
April 1994
Eine vergrösserte Nachbildung des in der Ziegelei Dreesen gefundenen Faustkeils, der ca. 100.000 Jahre alt ist, wird zur Erinnerung an die ersten Bewohnern von Rheindahlen im Zentrum aufgestellt.













   
19. September 1995
Die Ortsumgehung B57N wird für den Verkehr freigegeben.
   
08. September 1996
Das Archäologische Museum im Wasserturm wird eröffnet.













Foto: Homepage
Archäologisches Museum
   
Januar 1997
Die Schnapsbrennerei an der Gladbacher Straße wird nach über 100 Jahren abgerissen.
   
1997  
'Unser Dorf soll schöner werden'- Kothausen gewinnt den Wettbewerb und wird der schönste Ortsteil von  Rheindahlen.
   
1998
Das Rita-Heim in Sittard mit samt der Kapelle St. Johannes wird abgerissen und danach durch einen modernen Neubau ersetzt.
   
29. Mai 1999
Der Astronomischer Arbeitskreis MG  e.V. zieht mit der Sternwarte vom Flughafen MG nach Rheindahlen an den Fuß des Wasserturms.
   
12. Juni 1999  
Das Steinzeittor im Kreisverkehr Gladbacherstraße wird errichtet.
   
September 1999  
Das Tanzsportzentrum an der Broicherstraße des TSC Rheindahlen geht in Betrieb.














Foto: Homepage TSC
   
 2000  
   
2002  
Das Krankenhaus Rheindahlen wird geschlossen.
   
31. März 2003  
Die Post an der Gladbacherstraße wird geschlossen. Ab jetzt gibt es nur noch die sogenannten 'Post- Partner- Filialen' in Rheindahlen.
   
2004  
Die Schule in Sittard wird nach nur 40 Jahren abgerissen.














Foto: Detlef Ilgner RP
   
2004  
Eine neue Attraktion in Rheindahlen: Borussia zieht vom Bökelberg in den Nordpark.  
   
2004  
Die 650-Jahr-Feier ist ein grandioses Ereignis für Rheindahlen, die Stadt Mönchengladbach und das Umland.
   
2006
Der Hockey-Park im Nordpark entsteht und feiert einen würdigen Einstand - Deutschland wird Hockey-Weltmeister.
   
2008
Die St. Helena Schützenbruderschaft Rheindahlen und Kirchspiel e.V. feiert ihr 575 jähriges Bestehen.
   
2010  
Bei Ausschachtungsarbeiten im Ortskern neben der Kirche werden alte Fundamente aus den letzten Jahrhunderten freigelegt.
   
24. Juli 2011
Der alte Friedhof Ecke Hardter-/Broicher Straße wird nach dem Ehrenbürger Rheindahlens Franz Nicodem benannt.
   
2012
Die 'Pferdetränke' wird vom Springbrunnen zum Steppengras. Aber er prägt weiter unser Ortsbild.
   
8. Juli 2012
In der St. Matthias Kirche in Günhoven wird die letzte Messe gefeiert und danach wird das Gotteshaus zur Grabeskirche umgestaltet.
   
2012   
Die Stadtvillen auf dem Bodarwe Gelände neben der Kirche werden fertiggestellt.











Foto: Internet
   
2012-2013  
Das Schwimmbad wird saniert.
   
14. - 23. Juni 2013  
Kirchenjubiläum 100 Jahre St. Helena Rheindahlen. Im Jahr 1910 wurde der Grundstein zum Erweiterungsbau der Rheindahlener Pfarrkirche gelegt. 1913 wurden in der neuen Kirche zum ersten mal Gottesdienste gefeiert. Dieses wird in diesem Jahr gefeiert. Eine erste Festwoche gibt es im Juni und eine zweite Festwoche findet dann im November statt (01.11.2013 – 10.11.2013). Alle Menschen aus Rheindahlen und dem Umland sind zu den Veranstaltungen herzlich eingeladen! Textauszug und Grafik von Homepage der Pfarre.
   
13. Dezember 2013  
Das JHQ schließt für immer seine Pforten.











   
06. Juli 2014  
In der St.Christophorus Kirche in Dorthausen wird die letzte Messe gefeiert.











   
25. Juli 2016  
Der neue ZOB an der Hilderather Straße ist in Betrieb.
Der Umbau des Haltepunktes Hilderather Straße in Rheindahlen zum Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) ist abgeschlossen. Hier gibt es jetzt Barrierefreiheit, mehr Sicherheit und Komfort für alle Fahrgäste.












   
   
   
Textauszüge und Jahresangaben teilweise aus den Büchern:
"Blickpunkte Rheindahlener Geschichte", "Rheindahlen, Stadt & Pfarre", "Mit der Pferdebahn fing's an", "Loca Desiderata, Mönchengladbacher Stadtgeschichte"

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